Hightech-UmzŁge Premium-UmzŁge Allround-Umzüge Maschinenmontagen Maschinenmontagen  
Soziale Projekte


Wie in den letzten Jahren unterst√ľtzen wir auch in diesem Jahr 2014 wieder BISS.

Das Projekt

1991 fand in der Evangelischen Akademie Tutzing eine Tagung zum Thema ‚ÄúObdachlosigkeit ‚Äď ein Skandal und seine Ursachen‚ÄĚ statt. Obdachlose Menschen, Sozialarbeiter, Journalisten und Kirchenleute kamen auf die Idee, gemeinsam eine Zeitschrift herauszugeben. Der Name des Projekts: BISS, B√ľrger in sozialen Schwierigkeiten. Das Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe. Die Ideen der Tagung wurden schneller umgesetzt als erwartet. Im Oktober 1993 kam die erste BISS-Ausgabe heraus. Das Medieninteresse war sehr gro√ü, denn BISS war bundesweit das erste Stra√üenmagazin.

BISS - B√ľrger in sozialen Schwierigkeiten e.V.
Metzstr. 29 * 81667 M√ľnchen
Tel: 089/33 20 33 * Fax: 089/33 20 34
E-Mail: info@biss-magazin.de
Amtsgericht M√ľnchen Vr Nr. 15045

Plakate aus der aktuellen BISS-Kampagne, gesponsert von Scholz & Friends Berlin. Foto: Niko Schmid-Burgk

_______________________________________________________________________

BISS ‚Äď Eine M√ľnchner Erfolgsgeschichte auch 2011


Die älteste deutsche Straßenzeitung gibt Obdachlosen eine neue Perspektive

BISS (B√ľrger in sozialen Schwierigkeiten) ist nicht nur die √§lteste deutsche Stra√üenzeitung, sondern mit einer monatlich verkauften Auflage von 35.000 Exemplaren auch eine der erfolgreichsten. Seit 1993 leistet BISS Hilfe zur Selbsthilfe, denn das Blatt wird auf der Stra√üe haupts√§chlich von Menschen verkauft, die obdachlos sind oder es waren. Vom Verkaufspreis, 1,80 Euro, beh√§lt der Verk√§ufer 90 Cent. Zirka 100 Verk√§ufer bringen die Zeitschrift an die Leserinnen und Leser.

Ein wichtiges Ziel von BISS ist es, f√ľr die Verk√§ufer, die au√üerhalb des Projekts keine Arbeit finden, unbefristete sozialversicherungspflichtige Arbeitspl√§tze zu schaffen. Derzeit sind 32 BISS-Verk√§ufer fest angestellt. Denn nur so k√∂nnen sie aus dem Teufelskreis der Arbeits- und Wohnungslosigkeit ausbrechen, sich gesundheitlich und finanziell sanieren und wieder gesellschaftlich integriert werden.

√úber den Verkauf der Zeitschrift erh√§lt der Verk√§ufer die Gelegenheit, Kontakte zu kn√ľpfen und sich so ein tragf√§higes soziales Umfeld zu schaffen. Die mit professionellem Anspruch gemachte Zeitschrift stellt existenzielle Themen in den Mittelpunkt und gibt den Betroffenen Raum f√ľr eigene Artikel. So entsteht ein Produkt, mit dem sich die Verk√§ufer identifizieren k√∂nnen und das den Lesern neue Blickwinkel aufzeigt. Die seri√∂se Zeitschrift, die die Glaubw√ľrdigkeit des Projekts widerspiegelt, versteht sich als Lobby f√ľr B√ľrger in sozialen Schwierigkeiten. Sie weckt das √∂ffentliche Interesse an Themen wie Armut und Obdachlosigkeit und bietet den Lesern auch konkrete M√∂glichkeiten zu einem finanziellen Engagement.

Es ist beispielsweise gelungen, durch das BISS-Patenschaftsmodell den Teil des Gehaltes, den angestellte BISS-Verk√§ufer nicht selbst erwirtschaften k√∂nnen, durch Patenschaften zu erg√§nzen. BISS hat einen starken R√ľckhalt in allen Bereichen der Gesellschaft, denn jeder wei√ü: Was f√ľr Menschen in sozialen Schwierigkeiten gespendet wird, wird auch f√ľr sie ausgegeben, beispielsweise f√ľr Zuzahlung zur Zahnsanierung, zur Wohnungseinrichtung oder zur Entschuldung. BISS verwendet keine Spendengelder f√ľr die Herstellung der Zeitschrift und den laufenden Betrieb. Diese Kosten werden durch den Zeitungs- und Anzeigenverkauf selbst erwirtschaftet. Einnahmen und Ausgaben werden regelm√§√üig in der BISS ver√∂ffentlicht. Das schafft motivierte Verk√§ufer und verl√§ssliche Freunde und G√∂nner ‚Äď beides wichtige Voraussetzungen f√ľr eine kontinuierliche, erfolgreiche Arbeit.


Daten und Fakten
Stand Januar 2008

Name der Zeitschrift:
BISS ‚Äď B√ľrger in sozialen Schwierigkeiten

Auflage:
35.000 Exemplare

Erscheinungsweise:
monatlich, Doppelnummer Juli/August

Erstausgabe:
Oktober 1993

Verkäufer:
zirka 100

Mitarbeiter:
38 Festangestellte (davon 32 Verkäufer),
zirka 15 Freie (Journalisten, Fotografen)
 


Eine belebte Mauer f√ľr die Hauptschule in Weilheim

Als soziales Projekt f√ľr 2010 spenden wir der Hauptschule eine solche belebte Cresta-Mauer. An der Aktion beteiligt ist auch die Firma Garten- und Landschaftsbau Jens Strzelecki , die einen Teil der Mauer √ľbernimmt.

Die Mauer soll gemeinsam mit den Sch√ľlern der Ganztagsschule auf dem Gel√§nde der Schule errichtet werden. Los geht′s zwischen den Oster- und Sommerferien 2010.

Die Idee f√ľr diese belebten Mauern stammt von der Fa. Wintermantel (Hersteller von Pflastersteinen und Betonbauteilen), der Fa. Schwegler (Spezialist f√ľr Kleintierschutz) und dem Naturschutzbund NABU. Durch Hohlr√§ume und Nischen in der Mauer werden Lebensr√§ume f√ľr Pflanzen und Tiere geschaffen. Durch die Integration von Nistger√§ten und Beobachtungsstationen wie z.B. Spinnenrahmen oder Bruth√∂hlen, haben die Sch√ľler die M√∂glichkeit, einen hautnahen Einblick in die Welt der Kleintiere zu nehmen.
_______________________________________________________________________